Friday, July 31, 2009

Unverschämtheit!

DAS FERNSEHEN LÜGT!!!

Man hat mir in unzähligen Daily-Soaps versprochen, ich müsste nur zwei, drei Worte in einen Blog zum Thema meiner Wahl schreiben, und schon sei ich berühmt, bekannt und das Stadtgespräch in Metropolen all around the world.
It's a TV lie!!!

Aber ist ein Blog über die Leichtigkeit des Garnichts wirklich der geeignete Ausgangspunkt für eine langandauernde, alles überstrahlende und letztendlich unendliche Weltkarriere? Bekommt wirklich jeder irgendwann seine fünfzehn Minuten Ruhm in seinem Leben? Will ich das überhaupt? Ich denke, mir reicht die Aufmerksam, die ich im Moment schon genießen darf. Und wenn ich mehr davon bräuchte, dann hätte ich vielleicht einen vollkommen anderen Weg eingeschlagen, wäre Schauspieler geworden oder Sänger oder ein singender Schauspieler oder ein schauspielernder Sänger oder Klofrau in einer Bahnhofskneipe auf dem Ku'damm.

Und gab es nicht mal SEINFELD - a show about nothing? Kramer and Elaine, where are you, when I need you?

I don't care if Monday's blue,
Tuesday's grey and Wednesday too,
Thursday, I don't care about you,It's Friday I'm in love.

What's love got to do, got to do, got to do with it?
All you need is love.
What is love anyway?
Love is the answer.

UND WENN EIN LIED MEINE LIPPEN VERLÄSST,
DANN NUR, DAMIT DU LIEBE EMPFÄNGST!

Und wenn er nicht gestorben ist, schwafelt dieser Depp hier noch heute...

Thursday, July 30, 2009

The Stand...

Und es schleicht das gruselige Schweinegerippe um das Haus
und späht die schwächsten Opfer aus.
Oh Graus!

Hat es so nicht auch in THE STAND von Stephen King angefangen? Alle hielten es für einen harmlosen Schnupfen, und am Ende war die halbe Menschheit, wenn nicht mehr, dahingerafft. Und was können die armen, kleinen Rüsseltiere dafür?

FREEDOM FOR THE SWINES! DOWN WITH THE SWINE FLU! FREEDOM FOR THE SWINES! DOWN WITH THE SWINE FLU! FREEDOM FOR THE SWINES! DOWN WITH THE SWINE FLU! FREEDOM FOR THE SWINES! DOWN WITH THE SWINE FLU! FREEDOM FOR THE SWINES! DOWN WITH THE SWINE FLU!

Und dann noch diese Tragik:
Es waren zwei schwarze Fische,
Die hatten einander so lieb,
Sie konnten zusammen nicht kommen,
|: Das Wasser war viel zu tief. :|

Doch, nein, die Tragik, die sich dahinter verbirgt, ist eine weitaus tragischere:

1. Es waren zwei Königskinder,
Die hatten einander so lieb,
Sie konnten zusammen nicht kommen,
|: Das Wasser war viel zu tief. :|

2. "Herzliebster, kannst du nicht schwimmen?
Herzlieb, schwimm herüber zu mir!
Zwei Kerzen will ich hier anzünden,
|: Und die sollen leuchten dir." :|

3. Das hört eine falsche Norne,
Die tat, als ob sie schlief.
Sie tat die Lichter auslöschen,
|: Der Jüngling ertrank so tief :|

4. Es war an ei'm Sonntagmorgen
Die Leut' waren alle so froh
Bis auf die Königstochter,
|: Sie weinte die Äuglein rot. :|

5. "Ach Mutter, herzliebste Mutter,
Der Kopf tut mir so weh;
Ich möcht so gern spazieren
Wohl an die grüne See."

6. Die Mutter ging nach der Kirche,
Die Tochter hielt ihren Gang.
Sie ging so lang spazieren,
|: Bis sie den Fischer fand. :|

7. "Ach Fischer, liebster Fischer,
Willst du verdienen großen Lohn?
So wirf dein Netzt ins Wasser,
|: Und fisch mir den Königssohn!" :|

8. Er warf das Netz ins Wasser,
Es ging bis auf den Grund;
Er fischte und fischte so lange,
|: Bis er den Königssohn fand. :|

9. Der Fischer wohl fischte lange,
Bis er den Toten fand.
Nun sieh' da, du liebliche Jungfrau,
|: Hast hier deinen Königssohn. :|

10. Sie schloß ihn in ihre Arme
Und küßt' seinen bleichen Mund:
"Ach, Mündlein, könntest du sprechen,
|: So wär mein jung Herz gesund." :|

11. Sie schwang um sich ihren Mantel
Und sprang wohl in den See:
"Gut' Nacht, mein Vater und Mutter,
|: Ihr seht mich nimmermeh'!" :|

12. Da hörte man Glockengeläute,
Da hörte man Jammer und Not,
Da lagen zwei Königskinder,
|: Die waren beide tot. :|

...wie es das deutsche volkslied weiss...




Sunday, July 26, 2009

Schlamperei !!!

Kaum ist der Blog eine Woche alt, fängt der Bromford Bibble an zu schlampen, überspringt einfach einen ganzen Tag, lässt einen ganzen Samstag verstreichen, an dem er nicht bloggt. Vielleicht geht die Welt doch eher an einem Sonntag unter nach einem Samstag, an dem sie ohne intelligente Posts von Bromford Bibble leben musste?

Aber wie es aussieht blogge ich ja nach wie vor unter Ausschluß der Weltöffentlichkeit zu meinem ureigensten Privatvergnügen, also wird es niemanden stören, dass ich einen ganzen Tag kein Lebenszeichen mehr von mir gegeben habe. Das Internet ist und bleibt wirklich der öffentlichste Platz der Welt, die größte Gemeinschaft der Welt, die aber gleichzeitig ihre Mitglieder total vereinsamt und isoliert. Man sollte eine wissenschaftliche Abhandlung darüber schreiben.

Merke: Das Experiment mit den Fischen beenden, stattdessen lieber das Internet als Goldfischglas betrachten und eine Doktorarbeit darüber schreiben. Ja, ich denke, das ist die beste Idee, die ich seit Jahren hatte. Das und meine Pläne, die Weltherrschaft an mich zu reißen.