Saturday, May 01, 2010

Gibt es Indianer auf Pandora...

... und sind sie alle blau? Ist es politisch korrekt, sie "Indianer" zu nennen, oder sollte ich sie "Native Americans" nennen? Obwohl die englische Bezeichnung "Indians" nicht nur "political incorrect" sondern auch noch irreführend ist, denn sie gilt im Englischen ebenso für die Bewohner des Subkontinents "India", den auf dem Westweg zu erreichen sich der Entdecker Christopher Kolumbus vorgenommen hatte, bevor er anno 1492 zufällig den amerikanischen Kontinent entdeckte. Oder sollte ich "die amerikanischen Kontinente" sagen?
Aber ich denke, das führt zu weit weg vom Thema. Die andere Frage ist, ob die englischsprachigen Fans und Anhänger dieses Blogs das subtile Wortspiel mit den "blauen" "Indianern" verstehen würden, das sowohl auf eine digitale Hautfarbe als auch auf gelegentliche Alkoholprobleme der US-amerikanischen Ureinwohner in ihren Reservaten anspielt, was hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunt oder auch schon jetzt nur noch ein Klischee oder Geschichte sein wird oder ist. Sicher nicht, denn "Are there Indians on Pandora and are they all blue?" bedeutet eher die Frage danach, ob die "Indianer", die es eventuell auf dem Planeten Pandora gibt, auch noch melancholisch, also "blue" sind und nicht etwa betrunken wie in "drunk".
Befand sich Lieutenant John J. Dunbar in einem Avatar, als er mit dem Wolf tanzte und sich in die Tochter des Häuptlings verliebte? Gibt es Wölfe auf Pandora? Und war die Häuptlingstochter nicht in Wahrheit eine Siedlerstochter, die von den Na'vi entführt wurde und bei ihnen aufwuchs? War John J. Dunbar auch ein Ex-Marine? Steht das "J." in "John J. Dunbar" vielleicht für "Jake Sully"? Und können Rollstuhlfahrer mit Tieren tanzen?
Was war das nun, anyway? Kunter-blaubunter Bilderreigen mit einer politisch korrekten und antiimperialistischen und zudem ökologischen Botschaft der Nichteinmischung und Schonung der Ressourcen eines auch spirituell ausbalancierten Gleichgewichts? Oder einfach nur Popcorn-Kino, in dem auf technisch höchstem Niveau aber mit vollkommen überzogenen militärischen Mitteln und Sigourney Weaver Aliens bekämpft werden?
Fragen über Fragen. Und hier noch eine. Lässt sich Bromford Bibble von seinem größten und zeitweise oder doch größtenteils einzigem Leser und Fan und seiner fast schon unverschämten Drängelei nach neuen Beiträgen zum Schreiben animieren? Ich weiß es nicht.
Aber bilde Dir nur nichts ein! Du hast keine Macht über mich, Annie Wilkes! Und Finger weg von dieser Axt!

Thursday, April 15, 2010

Wenn ich mir was wünschen dürfte...

Man hat uns nicht gefragt, als wir noch kein Gesicht,
Ob wir leben wollten oder lieber nicht.
Jetzt gehe ich allein, durch eine große Stadt,
Und ich weiß nicht, ob sie mich lieb hat.
Ich schaue in die Stuben durch Tür und Fensterglas,
und ich warte und ich warte auf etwas.

Wenn ich mir was wünschen dürfte,
Käm ich in Verlegenheit,
Was ich mir denn wünschen sollte,
Eine schlimme oder gute Zeit.

Wenn ich mir was wünschen dürfte,
Möchte ich etwas glücklich sein,
Denn wenn ich gar zu glücklich wär',
Hätt' ich Heimweh nach dem Traurigsein.

Wenn ich mir was wünschen dürfte
Käm ich in Verlegenheit,
Was ich mir denn wünschen sollte,
Eine schlimme oder gute Zeit.

Wenn ich mir was wünschen dürfte,
Möchte ich etwas glücklich sein,
Denn wenn ich gar zu glücklich wär',
Hätt' ich Heimweh nach dem Traurigsein.

Friedrich Hollaender

oder

Nichts ist für den Menschen schwerer zu ertragen,
als eine Reihe von guten Tagen.

Ist das so? Soll das so sein? Wird man unzufrieden, wenn es zu lange zu gut läuft? Wie die Tiere im Zoo neurotisch werden, obwohl sie es warm und bei Bedarf trocken und immer genug zu fressen haben? Sind die Menschen in ihren Nährlösungen wirklich depressiv und kurzlebig geworden und somit weniger brauchbar für die Maschinen, als ihnen eine friedliche, freundliche und perfekte Utopia-Matrix vorgegaukelt wurde? Doch was ist gut und was ist schlecht? Oder ist der Gegensatz gut und böse? Brauchen wir Konsens, und wenn ja, schließen wir dann nicht auch wieder einige aus mit unseren Kompromissen? Ist dies ein Donnerstag der Fragen in der großen Stadt? Oder ist wieder alles nur eine Illusion auf dem Holodeck des Raumschiffs Bromford? Aber wenn alle Schiffe weiblich sind, ist es dann die Bromford?

Computer-Logbuch : Ende

Wednesday, April 14, 2010

John Malkovich...

... is not God!
And who wants to be John Malkovich?
Who cares what it's like being John Malkovich?
Being John Malkovich is like...
...being John Malkovich.
And only John Malkovich might know what it's like being John Malkovich.
Who is John Malkovich, anyway?

...Not God, if you want my opinion.